PKV für Studenten

Angehende Studenten haben vor Beginn des Studiums ebenfalls die Möglichkeit die Versicherungsform zu wechseln. Dabei ist sowohl ein Wechsel von der gesetzlichen in die private Kasse möglich, als auch umgekehrt. Allerdings sollte diese Entscheidung zuvor ordentlich durchdacht werden, da sie für die Zeit des Studiums bindend ist. Schon alleine aus diesem Grund ist es wichtig zu vergleichen und eine passende Versicherung zu finden, deren Beiträge auch in Zukunft stabil bleiben.

Als Student ist die es am günstigsten in der Familienversicherung zu bleiben. So enstehen keine eigenen Versicherungskosten. Ist dies jedoch nicht möglich so lassen sich gegenüber der gesetzlichen Krankenkasse einige Prozent einsparen. Aufgrund der freieren Tarifgestaltung in der privaten Krankenkasse kann es möglich sein für nur wenige Euro mehr als im gesetzlichen Tarif deutlich attraktivere Leistungen zu erhalten.

Wann ist es möglich in die private Krankenversicherung zu wechseln

Der Wechsel der Versicherung ist vor der Immatrikulation oder aber maximal bis zu 3 Monate später möglich. Dannach ist die eigene Entscheidungs für den Rest des Studiums bindend.

Lediglich wenn das 30. Lebenjahr oder das 14. Fachsemester überschritten werden ist ein weiterer Wechsel möglich.

Aus der gesetzlichen Krankenkasse ist ein Wechsel in die private Krankenkasse erst nach dem Studium wieder möglich, wenn einer Tätigkeit nachgegangen wird, welche den Eintritt in die private Krankenkasse ermöglicht.

Aufgrund dieser Faktoren ergeben sich sich zwei Gruppen für die es besonders interessant ist in die private Krankenversicherung einzutreten:

Kinder von Beamten

Wer über die Beihilfe eines Beamten mitversichert ist, sollte auf jeden Fall an einen Wechsel in die private Krankenversicherug nachdenken. Da die Beihilfe bis zu 80% der Kosten übernimmt, können sehr günstige Tarife in der privaten Versicherung abgeschlossen werden. Da es in der gesetzlichen Krankenkasse nicht die Möglichkeit gibt die Beihilfe miteizubeziehen kann sie in diesem Fall nicht mit der privaten Krankenversicherung mithalten. Allerdings gilt es die Altersgrenzen zu beachten. Denn der Beihilfeanspruch ist an das Kindergeld gebunden. Läuft dieses aus muss der verischerte Studten sich komplett selbst privat versichern.

Studierende über 30 Jahre und Langzeitstudenten

Für Personen die diese Kriterien erfüllen ist es nicht mehr möglich in den günstigen Studententarif der gesetzlichen Krankenkasse zu gelangen. Darum kann in diesem Fall eine private Studentenkrankenversicherung die bessere Wahl sein. Auch in diesem Fall gilt natürlich, dass die Entscheidung für den Rest des Studiums bindend ist.

Zusammenschluss privater Kassen für Studenten

Einige private Krankenversicherungen haben sich zusammengeschlossen um Versicherungen extra für Studenten anzubieten. Diese bieten günstige Tarife an, welche vom Leistungsspektrum dem Umfang der gesetzlichen Krankenkasse entsprechen.

Bedingungen für die Aufnahmen in die private Krankenkasse

Wer in die private Krankenkasse wechseln möchte, muss siche einem Gesundheitstest unterziehen. Dieser dient dazu den aktuellen Stand der Gesundheit zu ermitteln und die in Versicherung mit einfließen zu lassen. So kann es zum Beispiel vorkommen, dass Zahnbehandlungen, welche noch nicht abgeschlossen sind nicht in die neue Versicherung mit übernommen werden können.

Liegen sehr schwere Erkrankungen, wie HIV oder Krebs vor kann es sein, dass die private Versicherung den Antrag ablehnt. Dies gilt auch für andere Krankheiten, welche in der Zukunft mit großer Wahrscheinlichkeit überdurchschnittliche Kosten verursacht.

Aus diesem Grund ist es ein großer Vorteil, wenn man bereits in die private Krankenversicherung eintritt solange der eigene Gesundheitszustand noch zu keinen höheren Beiträgen führt.

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